Wieder schwierig, langsam wird es eng! Runde-06

Warmluftadvektion, Abschirmung, mĂ€ĂŸige Thermik, alles Zutaten, die am Samstag die Hoffnung auf schnelle FlĂŒge dĂ€mpften.
 

Erst gegen Mittag bildeten sich unter der langsam auflösenden Abschirmung zerrupfte Cu, die den Startschuss fĂŒr die ungeduldig wartenden Bundesligisten gaben. Teilweise sah es besser aus als es war. BĂ€rte dort, wo man sie nicht vermutete, nur mĂ€ĂŸige Steigwerte und geringe Arbeitshöhe. Unter diesen Bedingungen bundesligataugliche Geschwindigkeiten zum erreichen war nicht drin. Oft ging es nur darum oben zu bleiben. So musste GĂŒnther Robeck am Wiehen den Turbo aktivieren, zurĂŒck nach Oerli fliegen und den Flug neu starten.
 

Trotzdem war er mit 74,93 Punkten schnellster vor Felix Huttel, der von Hockenheim aus, teilweise im Tiefflug, den Odenwald besuchte und 72,24 Punkte beisteuerte. Unser Junior Jannis van Bracht legte von Oerli aus 70,64 Punkte dazu. Insgesamt reichte das nur zum 28. Rundenplatz, da im SĂŒden und SĂŒdosten wieder Hammerwetter die Konkurrenz beglĂŒckte. Schaut euch mal die 1.000er in den Alpen an.
 

In der Gesamtertung wird es langsam ernst. Mit dem 22. Gesamtplatz nÀhern wir uns bedenklich den AbstiegsplÀtzen.

Die Junioren Jannis van Bracht und Jonas Becker flogen in der U25 Liga auf den 17. Rundenplatz und sind gesamt nun 18.

 

Das beeindruckendste am Sonntag war die der hereinziehende Kaltfront vorlaufende Gewitterlinie mit ausgeprÀgter Boenwalze, die sogar einen Tornadoansatz zeigte(Foto Jan Merettig). Laut Kachelmannwetter gab es davon in OWl einige kleine.

Ich traue mich schon nicht mehr auf ein starkes nĂ€chstes Wochenende zu hoffen, da die Vorhersage im FußgĂ€ngerwetterbericht schon wieder wackelig ist.

 

Pauli