Bundesliga aktuell - 13. Runde (13. u. 14.07.2013)
„Langsam glaube ich an eine Verschwoerung…“ postete  unser Stuetzpunktleiter Christian S. Lang am Freitag angesichts der Wetterprognose fuer das Wochenende.

Wieder lag wie in den Tagen zuvor am Rande des ostatlantischen Hochdruckgebietes wolkenreiche feuchte Nordseeluft wie eine Zunge ueber unserem Bereich. 50 km weiter oestlich und suedlich setzte Abtrocknung eine und bescherte wie schon an den Tagen zuvor prima Segelflugbedingungen.

Samstag also: unter 8/8tel Sc ausschlafen, gegen zehn Uhr gemuetlich zum Flugplatz fahren, Charlotte und Guenter´s Kaffeevorrat pluendern und mit dem Fazit „wird wieder nix…“ und „muss ich mir nicht antun…“ weitgehende Zustimmung erzielen.

Bestaetigung fand diese Beurteilung durch die ersten Funksprueche der Unentwegten, die kurz nach Mittag in die ersten scheuen Auflockerungen starteten und teils auch wieder frustriert landeten.

Zu frueh, gegen drei Uhr setzte sich doch noch die Sonne weitgehend durch, die Funksprueche wurden optimistischer und die Winglets, die lange ueber dem Platz in Mobiles um´s oben bleiben gekaempft hatten, verschwanden auf Strecke. Bei denen, die zuvor noch unschluessig waren, setzte schlagartig Betriebsamkeit ein. Flieger wurden in Rekordzeit aufgeruestet oder von der Hallendecke gelassen und auf ging es, den anderen hinterher. Es wurde kein Supertag mehr, aber im 50 km-Umkreis liess sich doch noch eine BL-Wertung zusammenfliegen. Weit aus dem Sueden war im Funk sehr schwach Wolli Beyer zu hoeren, der von der Wasserkuppe aus gute Bedingungen antraf und rund um Nuernberg ein sauberes 676 km Dreieck flog und 102,76 Wertungskm/h fuer die BL vorlegte. Dem konnten Gerd Welland und Guenter Robeck in Oerlinghausen nur 76,91 und 74,17 km/h hinzufuegen. Die 253,80 Punkte der Drei reichten nur zum 28. Rundenplatz, in der Gesamtwertung bleiben wir 6.

Die sonntaglichen 8/8 tel Sc hatten den Vorteil, dass man in Ruhe die Fahrer der Tour de France  im Fernsehen auf ihrem Leidensweg auf dem Mont Ventoux begleiten konnte, bebildert durch spektakulaeren  Aufnahmen aus den Hubschraubern. Da wurden Erinnerungen an schoene Fluege von Serres aus im Hangflug rund um den Sender auf dem Ventoux wach.

Frankreich, auch eine Alternative sollte sich das Wetter weiter gegen uns verschwoeren. 

Pauli