Tanz in den Mai...
konnte in diesem Jahr bei fast sommerlichen Temperaturen ausgelassen gefeiert werden. Leider war segelfliegerisch allenfalls ein müder Schieber zu Schrammelmusik drin.
Entsprechend gestaltete sich der Auftakt unseres Wettbewerbs. Am Samstag ging (fast)nichts. Hubs schaffte es, unserem Nachwuchs zu zeigen, dass man auch bei 8/8 st/sc fast 1 Stunde fliegen kann, wenn auch nur in Sichtweite des Platzes. Da war Radl fahren, für das Theiss (AT) und ich uns entschieden hatten, schon lustvoller.
Der strahlend schöne Sonntag lockte Fußgänger, Motorrad- und Radfahrer ins Freie und die Segelflieger auf den Acker.
Mäßige Blauthermik, vereinzelte Cu, später Thermikbeginn, die Wettervorhersage stimmte. Die geplante Strecke schmolz letztlich auf Ziel-Rück nach Hölleberg (126 km) zusammen.
1/8 Cu an der Egge und in der Ferne am Solling. Dazwischen die Wende, die nur mühsam zu erreichen war. Im Funk waren die Einzelschicksale zu verfolgen: ... bin noch 300 m bei Brakel, ..nehme den braunen Acker da untern vor´m Wald, ...ich dreh um. 6 Außenlandungen und 3 Abbrecher waren zu beklagen. Aber 2 kamen durch. Besonders hervorzuheben die Superleistung von Moritz Falk und Christian Lang im Herforder Duo, die die Aufgabe ebenso locker bewältigten wie Günter Robeck in seiner ASW 22. Für Günter war es ein wenig enttäuschend, dass noch nicht viele Insekten unterwegs waren, so dass er seine neuen Mückenputzer noch nicht unter Volllast testen konnte. Sollte jemand Informationen zu Brakel benötigen, kann Hubs nach fast einer Stunde Tiefflug über diesem netten Ort sicher weiter helfen.
Die Wertung steht leider noch nicht. Am Donnerstag geht´s (hoffentlich) weiter. Die Wetteraussichten sind zwar nicht rosig, aber auch nicht hoffnungslos.
Wir sehen uns beim Briefing
Pauli